Die CME Group gewinnt jetzt gegenüber Deribit hinsichtlich ihres Anteils am globalen Markt für Bitcoin-Optionen

Bitcoin-Optionen, die von der in Chicago ansässigen CME Group angeboten werden, sind jetzt für fast 25 Prozent des Gesamtmarktes verantwortlich, so die Daten des Krypto-Derivat-Startups Skew.

CME liegt hinsichtlich der Nachfrage nur nach der unregulierten niederländischen Börse Deribit an zweiter Stelle.

Letztere macht immer noch einen 68-prozentigen Anteil des Kuchens aus, wobei Ethereum- und Bitcoin-Optionen im Wert von fast 1 Milliarde Dollar nächste Woche auslaufen werden.

CME-Optionen sehen zehnfaches Wachstum

Wie von U.Today berichtet, hat CME bereits am 13. Januar regulierte Optionen auf seine Bitcoin-Futures eingeführt.

Nach eher unterdurchschnittlichen vier Monaten gab es seit Mitte Mai einen mehr als zehnfachen Anstieg des gesamten offenen Interesses.

Zusammen mit dem rasch wachsenden Volumen zeigt dies deutlich, dass die Nachfrage nach Produkten der Bitcoin Era wie Bitcoin-Optionen bei institutionellen Anlegern sprunghaft angestiegen ist.

Bakkt bleibt bei Null

In der Zwischenzeit finden die von der ICE-Tochter Bakkt angebotenen Bitcoin-Optionen praktisch kein Interesse, obwohl sie mehr als einen Monat früher als das Produkt von CME auf den Markt kamen.

Nachdem die Zahl der Bitcoin-Optionen, die bei Bakkt gelistet sind, Ende Januar auf null gesunken ist, steht der Aufschwung noch aus.

Zum Vergleich: LedgerX, ein weiterer Anbieter von regulierten Krypto-Derivatprodukten, der im vergangenen Jahr einen öffentlichen Zank mit der CFTC hatte, hält einen Anteil von drei Prozent des offenen Interesses.